Studiendesign und Forschung

Kursort: Bern
Unterrichtssprache: Englisch
Anmeldschluss Einzelmodulteilnehmende: 1 Woche vor Modulbeginn

Ziele des Moduls
Teilnehmenden sind vertraut mit den allgemeinen Grundsätzen und der internationalen Politik zur Einbeziehung von Sex und Gender in die Gesundheitsforschung und in der Lage, Geschlechterverzerrungen (sex/gender) in Forschungsdesign, Methoden, Interpretation und Publikationen kritisch zu bewerten. Die Teilnehmenden sind vertraut mit verschiedenen Methoden und Ansätzen zur Minimierung von sex/gender bias und haben ein vertieftes Verständnis für die Bedeutung von Geschlecht (sex und gender) in den eigenen Forschungsprojekten.

Inhalt des Moduls
Wie man Forschung ohne Geschlechterverzerrung konzipiert und durchführt: Dieses Modul zielt darauf ab, Sex- und Genderverzerrungen in den verschiedenen Forschungsphasen zu identifizieren, zu verstehen und zu minimieren, einschliesslich Forschungsdesign, Populationswahl und Stichproben, Datenerhebung, Datenanalyse, Ergebnisinterpretation und Empfehlungen für die klinische Praxis.

Um Geschlechterungleichheiten (sex und gender) in der klinischen Praxis und in der Gesundheitsforschung zu verstehen und zu bekämpfen, ist es ausserdem unerlässlich, Daten zu haben, die Faktoren und Wege, die Unterschiede hervorrufen, korrekt widerspiegeln. Trägt die Biologie zu Ungleichheiten bei? Oder soziale Faktoren? Wie können wir die Auswirkungen vom biologischen Geschlecht auf die Gesundheit, von Gender auf Gesundheit oder vom biologischen Geschlecht und Gender kombiniert entwirren?

Dieses Modul ist mit einem ausgewogenen Verhältnis von Vorlesungen und Workshops organisiert. In den Workshops haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, an ihrer CAS-Thesis oder anderen eigenen Forschungsprojekten zu arbeiten. Es wird Zeit für Einzelarbeit, Gruppenarbeit und Plenardiskussionen rund um die CAS-Thesis (in jedem Stadium der Forschungsphasen) eingeräumt, mit Inputs der Experten.