Das biologische wie auch das soziokulturell geprägte Geschlecht haben Auswirkungen auf Prävention, Diagnostik, Verlauf und Therapie von Krankheiten. Diese Unterschiede werden in der Praxis und in der klinischen Forschung jedoch häufig vernachlässigt. Im interdisziplinären CAS-Studiengang in geschlechtsspezifischer Medizin werden das entsprechende Bewusstsein gefördert, die neuste Evidenz dazu vermittelt und die Implikationen für die medizinische Praxis und Forschung diskutiert.
Auf einen Blick
Abschluss: CAS in Sex- and Gender Specific Medicine (12 ECTS)
Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachpersonen sowie Fachpersonen aus verwandten Bereichen und Pharmaindustrie; ein Abschluss auf Masterebene ist Bedingung.
Kosten: CAS: CHF 8’000; zweitätiges Modul: CHF 500; Einzeltag: CHF 280 (mehr Infos)
Sprache: Englisch
Studienform: Hybrid, Teilnahme vor Ort oder online
Ort: Bern oder Zürich
Dauer: Das CAS kann über ein oder zwei Jahre absolviert werden. Flexibler Start mit jedem Modul möglich.
Alle Module können auch einzeln gebucht werden (1 ECTS Punkt pro Modul und CME Punkte der Fachgesellschaften).
Abschluss
Zielgruppe
Kosten
Sprache
Studienform
Ort
Dauer
CAS in Sex- and Gender Specific Medicine (12 ECTS)
Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachpersonen sowie Fachpersonen aus verwandten Bereichen und Pharmaindustrie; ein Abschluss auf Masterebene ist Bedingung.
CAS: CHF 8’000; zweitätiges Modul: CHF 500; Einzeltag: CHF 280 (mehr Infos)
Englisch
Hybrid, Teilnahme vor Ort oder online
Bern oder Zürich
Das CAS kann über ein oder zwei Jahre absolviert werden. Flexibler Start mit jedem Modul möglich.
Alle Module können auch einzeln gebucht werden (1 ECTS Punkt pro Modul und CME Punkte der Fachgesellschaften).
Im Studiengang werden die Konzepte der geschlechtsspezifischen Medizin und die Auswirkungen des biologischen und soziokulturell geprägten Geschlechts auf die Gesundheit und die Gesundheitsversorgung vermittelt. In den einzelnen Modulen wird die Bedeutung des Geschlechts für die verschiedenen medizinischen Fachrichtungen aufgezeigt. Es werden Werkzeuge, Konzepte und Ideen vorgestellt, wie sowohl die Gesundheitsversorgung als auch die medizinische Forschung den Geschlechtern gerecht werden kann.
- Die Teilnehmenden kennen geschlechtsspezifische biologische Unterschiede in Entstehung, Manifestation und Verlauf der Krankheiten sowie die Auswirkungen auf Diagnose, Behandlung und klinische Endpunkte.
- Die Teilnehmenden kennen die neuste Evidenz zu geschlechtsspezifischen Aspekten in der Praxis und in der Forschung und sind motiviert, das erworbene Wissen in ihrem Arbeitsalltag zu implementieren.
- Die Teilnehmenden sind sich der soziokulturellen Geschlechtsunterschiede in der Primär-und Sekundärprävention sowie im Gesundheitsverhalten bewusst.
Der CAS umfasst rund 300 Arbeitsstunden und ergibt 12 ECTS. Die Studiendauer beträgt ein Jahr. Auf Wunsch kann die Studiendauer auf 2 Jahre verlängert werden. Der Studiengang ist unterteilt in 4 Pflichtmodule und mindestens 5 Wahlpflichtmodule, je nach Teilnehmenden-Präferenz. Alle Module beinhalten zwei Tage Anwesenheit (vor Ort oder online) und rund zehn Stunden Vor- und Nachbereitung. Ein Modul ergibt je 1 ECTS Punkt.
Anschliessend verfassen die Teilnehmenden eine Abschlussarbeit (3 ECTS). Diese wird am Abschlusskolloquium (1 ECTS) vorgestellt und diskutiert.
Für die Vergabe des Kurszertifikats und der erforderlichen 12 ECTS-Punkte ist ein ausreichender Leistungsnachweis erforderlich. Für jedes Modul werden die Teilnehmenden durch praktische Übungen und/oder kritische Literaturbeurteilung oder eine Kurzprüfung bewertet. Am Ende des CAS in Sex- and Gender-Specific Medicine verfassen die Teilnehmenden eine Abschlussarbeit. Dies kann zum Beispiel eine vertiefte Aufarbeitung eines Themas, ein Forschungsprojekt oder die detaillierte Beschreibung eines Falls sein. Die Arbeiten werden als «erfüllt» oder «nicht erfüllt» bewertet und gelten dementsprechend als bestanden oder nicht bestanden.
