Einführung in die geschlechtsspezifische Medizin

Kursort: Zürich
Unterrichtssprache: Englisch
Anmeldschluss Einzelmodulteilnehmende: 1 Woche vor Modulbeginn

Ziele des Moduls
Die Teilnehmenden kennen die Konzepte der geschlechtsspezifischen Medizin im Klinikalltag sowie in der Forschung, kennen die Unterscheidung zwischen «Sex» und «Gender» und können diese problematisieren. Die Teilnehmenden haben sich mit den Auswirkungen von geschlechts-unspezifischer Medizin auf das Gesundheitssystem vertraut gemacht und kennen den Begriff der Intersektionalität.

Inhalt des Moduls
In dem für den CAS-Studiengang obligatorischen Einleitungsmodul werden die Teilnehmenden mit den Grundlagen der Gender Theorie bekannt gemacht: Was bedeutet die Unterscheidung zwischen biologischem Geschlecht (Sex) und soziokulturell geprägten Phänomenen (Gender) und wie hängt diese mit der Differenz zwischen Natur und Kultur zusammen? Hat Geschlecht eine Geschichte? Inwiefern ist Geschlecht mit anderen sozialen Kategorien (wie Alter, Religion, Klasse oder Ethnie) verbunden?

Zudem erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die für Praxis und Forschung wichtigen Konzepte der geschlechterspezifischen Medizin, lernen die Auswirkungen von Sex und Gender auf die Gesundheit und das Gesundheitssystem kennen und erhalten einen Überblick über innovative Konzepte der geschlechtsspezifischen Prävention, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen.