Erster internationaler Workshop zu Geschlechtsdimorphismus bei Krebs

Der erste internationale Workshop zu Geschlechtsdimorphismus bei Krebs findet im kommenden März statt, organisiert unter anderem von den Referierenden des Onkologie-Moduls des CAS. Um die Rolle von hormonellen und genetischen Unterschieden bei der Krebsanfälligkeit und dem Ansprechen auf die Behandlung besser zu untersuchen,  muss die interdisziplinäre gegenseitige Kommunikation gefördert und die nächste Generation von Forschern in der grundlegenden und translationalen Krebsprävention ausgebildet werden. Mehr dazu unter https://2021sdcmeeting.vfairs.com  oder auf dem Poster des Workhops:

SDC Poster 5.02.21

 

Covid-19 betrifft Frauen und Männer unterschiedlich

Die COVID-19-Pandemie zeigt, dass das Geschlecht im Gesundheitsbereich eine bedeutende Rolle spielt. Männer erkranken häufiger schwer an SARS-CoV-2 und haben
eine höhere Mortalitätsrate als Frauen, obwohl die Infektionsraten bei Frauen  in vielen europäischen Ländern höher sind als bei Männern. Dies dürfte sowohl biologische als auch soziale Ursachen haben. Bei den indirekten gesundheitlichen Folgen wie etwa häuslicher Gewalt, psychischer Belastung und wirtschaftlicher Unsicherheit scheint die Pandemie hingegen Frauen schwerer zu treffen.

Studien- und Programmleitung des CAS- in Sex- and Gender-Specific Medicine werfen in der neusten Ausgabe des Swiss Medical Forums einen geschlechtsspezifischen Blick auf die Pandemie.

Neuigkeiten zur Kurssprache und Modulorganisation

Das CAS wird nun in Englisch und als hybride Veranstaltung organisiert (wenn möglich vor Ort, immer aber auch online).

Auf Grund des Feedbacks von interessierten Personen hat die Programmleitung des CAS folgendes beschlossen:

    • Die Kurssprache des CAS ist Englisch. Dies ermöglicht die Teilnahme für interessierte Personen aus allen Landesteilen sowie aus anderen Ländern. Je nach Gruppenzusammensetzung, in Gruppenarbeiten sowie nach Absprache mit den jeweiligen Betreuungspersonen bei den Abschlussarbeiten sind Abweichungen davon möglich.
    • Die erste Durchführung des CAS findet hybrid statt. Das heisst, wenn immer es die jeweilige Covid-19-Situation erlaubt, werden die Module vor Ort durchgeführt. Gleichzeitig ist aber in jedem Fall auch die Online-Teilnahme möglich.

Für den Besuch des CAS werden keine Vorkenntnisse in geschlechtsspezifischer Medizin erwartet. Wir freuen uns auf spannende Diskussionen, bereichert durch die diversen Hintergründe und Erfahrungen der Teilnehmer*innen.

Schweizer Fernsehen berichtet über Geschlechtsunterschiede bei Covid-19

Unter dem Titel „Männer – Das schwache Covid-Geschlecht“ hat das Schweizer Fernsehen am Montag 21. September in der Gesundheitssendung Puls die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei den Covid-19-Verläufen thematisiert. CAS-Programmleitungsvorsitzende Catherine Gebhard erklärt im Beitrag die aktuellen Theorien und stellt ihre Forschung in dem Bereich vor: https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/d020b6eb-d5ff-4bec-bd1c-cad9be5e2c75

CAS in Sex- and Gender-Specific Medicine in deutschen Medien

Der CAS Studiengang in Sex- and Gender-Specific Medicine ist Thema in den deutschen Medien.

Prof. Dr. med. Dr. sc. nat. Cathérine Gebhard, Vorsitzende der Programmleitung, spricht in einem Radiobericht des Südwestrundfunks (SWR) über die Bedeutsamkeit der Gendermedizin und den Studiengang CAS in Sex- and Gender-Specific Medicine.

https://www.swr.de/swr2/wissen/gendermedizin-studiengang-in-der-schweiz-entsteht-100.html 

Auch die App BR24 des Bayerischen Rundfunks hat gestützt auf ein Interview mit Gebhard in einem Beitrag über die Gendermedizin und den neuen CAS Studiengang in Sex- and Gender-Specific Medicine berichtet.

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/schweiz-plant-studiengang-gendermedizin,S2Cd1T4

 

Einfluss des Geschlechts auf COVID-19 Erkrankungen in Europa

Die Vorsitzende der Programmleitung des CAS, Cathérine Gebhard, hat einen Review zum Einfluss des Geschlechts auf COVID-19 Erkrankungen in Europa publiziert. In Zusammenarbeit mit Sabra Klein, Vera Regitz-Zagrosek, Rosemary Morgan und Hannelore Neuhauser diskutiert sie darin mögliche geschlechtsspezifische Mechanismen, die den Verlauf der Erkrankung beeinflussen. Der Review ist erschienen im Journal «“Biology of Sex Differences”:  https://rdcu.be/b4sMZ.