Projekt zur Untersuchung der Auswirkungen von „Sex“ und „Gender“ auf die Ergebnisse von COVID-19 wird unterstützt

Prof. Dr. med. Dr. sc. nat. Cathérine Gebhard, Programmleitungsvorsitzende des CAS in geschlechtsspezifischer Medizin, untersucht den Einfluss von „Sex“ und „Gender“ auf den Verlauf von COVID-19. Der Schweizerische Nationalfonds unterstützt das Projekt „Impact of Sex and Gender on COVID-19 outcomes: Role of ACE-2, TMPRSS2, and gender-specific risk factors“ (https://data.snf.ch/covid-19/snsf/196140), das Gebhard zusammen mit Prof. Dr. med. Beatrice Beck Schimmer, einer der Initiantinnen des CAS sowie CAS-Dozentin Prof. Dr. med. Dr. h.c. Vera Regitz und weiteren Kolleginnen und Kollegen eingereicht hat.

Die bei COVID-19 beobachteten geschlechtsspezifischen Unterschiede machen deutlich, wie wichtig es ist, die Auswirkungen von „Sex“ und „Gender“ auf Inzidenz und Verlauf der Krankheit zu verstehen. Nur so kann die Behandlung in den verschiedenen demografischen Gruppen rechtzeitig und auf die spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten erfolgen. Das Projekt wird klinische Daten aus laufenden Kohorten mit den Resultaten aus Tierversuchen  kombinieren. Diese Strategie ermöglicht eine rasche Analyse der Daten und die schnelle Umsetzung der Ergebnisse. Die Forschenden wollen geschlechtsbezogene Prädiktoren für schwere Varianten von COVID-19 identifizieren und so zur Identifizierung wirksamer antiviraler Interventionen beitragen.