Neurologie und Psychiatrie

Kursort: Zürich
Unterrichtssprache: Englisch
Anmeldschluss Einzelmodulteilnehmende: 1 Woche vor Modulbeginn

Ziele des Moduls
Die Teilnehmenden

  • kennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im gesunden Hirn und in der Entwicklung der Geschlechteridentität.
  • kennen Geschlechtsunterschiede bei gesundem und gestörtem Schlaf.
  • wissen, dass es bei neurologischen und psychiatrischen Krankheiten Geschlechtsunterschiede gibt, die sich auf die Behandlung der Erkrankungen auswirken.

Inhalt des Moduls
Das Modul Neurologie und Psychiatrie fasst die Fachbereiche Neurologie, Schlafforschung, Psychiatrie und Entwicklungspädiatrie zusammen. In all diesen Bereichen sind deutliche Geschlechtsunterschiede sowohl auf biologischer als auch auf psychosozialer Ebene (Gender-Dimension) feststellbar.

Konkret umfasst das Modul folgende Blöcke

  • Neurologische Erkrankungen bei beiden Geschlechtern (Risikofaktoren, Manifestation, Therapie und Verlauf)
    • Stroke
    • Neuroimmunologische Erkrankungen
    • Neurodegenerative Erkrankungen
    • Epilepsie
  • Geschlechtsunterschiede bei gesundem und gestörtem Schlaf
    • Geschlechtsspezifische Unterschiede beim Schlaf beginnen in der Pubertät
    • Schlafveränderungen durch Zyklus, Schwangerschaft und Menopause
    • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Schlafstörungen
    • Ursachen für geschlechtsspezifische Unterschiede des normalen Schlafes und in den Risikofaktoren als Ursache des gestörten Schlafes
  • Geschlechtsunterschiede bei Demenzerkrankungen und Alzheimer
    • Epidemiologie von Demenzerkrankungen nach Geschlecht
    • Geschlechtsspezifische Phänotypen – Biomarker der Alzheimer-Krankheit
    • Geschlechtsspezifische Phänotypen – Symptome und Verlauf der Alzheimer-Krankheit
    • Der Effekt von Geschlecht und Gender auf die Risikofaktoren für die Alzheimer-Krankheit
  • Geschlechtsunterschiede bei psychischen Erkrankungen
    • Geschlechtsunterschiede in der Häufigkeit psychischer Erkrankungen
    • Ursachen der Geschlechtsunterschiede am Beispiel depressiver und psychotischer Erkrankungen – biologische und psychisch-soziale Aspekte
    • Geschlechtersensible Diagnostik und Therapie (am Beispiel depressiver und psychotischer Erkrankungen) – Psychotherapie, Pharmakotherapie, Hormontherapie
  • Entwicklung der Geschlechtsidentität, Beschreibung der Geschlechtsunterschiede in den einzelnen Kompetenzbereichen und bei Störungen.
    • altersgerechte Schritte in der Entwicklung der Geschlechtsidentität
    • Geschlechtsunterschiede in den einzelnen Entwicklungsbereichen
    • Die häufigsten Entwicklungsstörungen und deren Auswirkungen auf den Schulalltag und den Bildungserfolg von Knaben und Mädchen